vorgezogener Saisonabschluss der Radsportler beim Schweriner Jedermannrennen

Mit dem 5. Schweriner Jedermann Radrennen hat der Veranstalter Michael Kruse organisatorisch wie in Ablauf und Durchführung wieder eine hervorragende Veranstaltung abgeliefert. Die AOK Nordost hat als Gesundheitspartner nicht nur mit der BMX-Bahn auf dem Theatervorplatz aktive Nachwuchsförderung betrieben, wobei auch einige Väter auf dem Oval gesichtet wurden. Radfahren ist halt generationsübergreifend.

Unser Dank gilt ferner vor allem den Einsatzkräften von Polizei und Rettungskräften, die an diesem Sonntag, an welchem die Radfahrer die wunderschöne Runde vom Schweriner Schloss raus aus Schwerin und durch die Lewitz absolvierten, das Rennen begleiteten und die Strecke sicherten. Gruß und Dank auch an die motorisierten Biker, die zum Beispiel sehr professionell das Feld vor den Verkehrsinseln auf der Strecke warnten und als Sicherungsposten fungierten. Das sah richtig engagiert aus mit den Fähnchen. Super!!!

2019 09 22Feld mit Stefan Jo klein

Dazu dann die tollen Fans an der Strecke. Das beeindruckt und ist sicher auch ein Grund dafür dass die 5. Auflage dieser Veranstaltung letztlich auch die schnellste war.

Auf der AOK Fitness-Runde kam der schnellste Mann Björn Behm bereits nach 1:07:37 h ins Ziel. Die schnellste Frau Hannah Meyer überquerte nach 1:22:08 h die Ziellinie.

Knapp die Top Ten verpasst hat Jan Körting, den Fitnessnachweis aber mit 1:34:43h ganz sicher erbracht. Nach 1:44:49 h kam Doris Holz ins Ziel. Das reichte für Platz 6 in ihrer AK bei den Frauen.

Bei der erstmals ausgetragenen 55km AOK Tandem-Runde beeindruckte das Team Bora Bora bestehend aus Vater und Sohn, die nach 1:28:44h als Zweitplatzierte das Ziel erreichten. Klar favorisiert und ungefährdet war das AOK Tandemduo Stefan Nimke und Jo Look, die auf ihrer Runde am Feld vorbei fuhren und mit mächtig Zug auf der Kette das Peloton mit mehr als 50 km/h auf der Geraden doch ordentlich in Schwung brachten. Nach 1:07:28h brachten sie das Tandem für die BSG der AOK Nordost als erstes über die Ziellinie.

Zu diesem Zeitpunkt war das Feld der 91 km Runde immer noch sehr schnell unterwegs. Trotz des sehr hohen Tempos konnten sich auf der zweiten Hälfte der Schlussrunde zwei Fahrer absetzen und das Finale unter sich ausmachen. Am Ende eine Sache für Daniel Rackwitz - ebenfalls BSG AOK Nordost Mitglied - hier aber für das Sanitätshaus Hofmann Team am Start. Dem entscheidenden Antritt und Sprint konnte Jan Yamaguchi aus Hamburg nichts entgegen setzen. Nach 2:01:41h bzw. 2:01:42h erreichten sie das Ziel als 1. und 2. .

Mit dem Hauptfeld erreichten die BSG-ler Holger Stibbe 02:02:24h als 34., AK 6 und Jens Look 02:02:24h als 28., AK Platz 3 das Ziel. Eine weitere Top Platzierung für die BSG AOK Nordost erfuhr Dörte Martischewsky, die bei den Frauen zum 2. Mal nach ihrer Babypause nicht zu schlagen war und nach 02:10:49h den AOK-Zielbogen als schnellste Frau durchquerte.

In der Teamwertung hieß es am Ende Platz 7 von 25 Teams. Das kann sich sehen lassen und gibt Luft nach oben.

Auch alle anderen Starter der BSG waren mit ihren Ergebnissen zufrieden; mit der Atmosphäre unterwegs und am alten Garten direkt vor dem malerischen Schweriner Schloß sowieso. Und auch das Wetter hätte sich einen Tag vor dem Herbstbeginn nicht von einer besseren Seite zeigen können. Für den einen oder anderen der über 700 gemeldeten Starter sicher ein traumhafter Saisonabschluss.

Eine schöne Zusammenfassung des Events von Schwerin-TV findet ihr hier: https://youtu.be/R1lYBLTNClg

 

2019 09 22Treppchen MaennerundFrauen klein

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Teilnehmer aus MV beim 3-Länder-Giro in Tirol dabei

Neben Herausforderungen an besonders langen Rennen (wir berichteten) scheuen die Mecklenburger Pedaleure der BSG grundsätzlich auch die Höhe nicht.

Erst am 30.06.2019 stellten sich 5 unserer Sportler der Herausforderung beim 3-Länder-Giro, einem der größten Breitensport-Radrennen Europas im Dreieck Italiens, Österreichs und der Schweiz, teilzunehmen. Hierbei ging es übers Stilfser Joch (ital. Passo dello Stelvio, einem Gebirgspass in den Ortler Alpen)  mit 2757 m Höhe und maximal 15 % Steigung über 28 km auch über den Umbrailpass (ital. Giogo di Santa Maria, auf der Grenze zwischen Italien und der Schweiz) auf 2501 m Höhe.

2019 06 30StilfserJoch klein

Mit Roland Josch konnte sich ein AOK-Sportler besonders behaupten und sich im Feld der Starter mit Platz 49 weit vorn platzieren.  

Wenn dieser Tage ein Tipp für die Sportsfreunde gegeben werden kann welcher gute Erholung garantiert: Mal nichts tun und die Tour de France im TV verfolgen !

 

 2019 06 30Team klein  2019 06 30StilfserJochAbfahrt klein
 2019 06 30Kirchturm See klein  2019 06 30Maik klein

 

 

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Nach der MSR ist vor der MSR

20190525 Fav Stensen MSR Plan klein

Am 24./25.05. war es endlich wieder soweit. Bereits zum 6. Mal fand die Mecklenburger Seenrunde in und nach Neubrandenburg statt. Die MSR 2019 war ganz sicher die dankbarste der bisher 6 absolvierten. Während wir uns und unseren Namenspatronaten, die AOK Nordost, bei den 5 vorhergehenden Jahren als geschlossenes Team präsentierten, haben wir uns bei dieser Tour mit der Erfahrung unserer Teilnehmer in den Dienst der Veranstaltung, einer Vielzahl einzelner dankbarer Teilnehmer und des Radsports insgesamt gestellt.

Dabei stellte sich das BSG-Radteam, zu einem großen Teil angeführt von Stefan Nimke und Maximilian Levy, der in diesem Jahr sein Debüt auf der 300 km Runde gab, als Guides in 4 Gruppen zur Verfügung. Mit 30, 28, 25, und 22 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit wollten die Gruppen nach nonstop 300 km in den Beinen sicher ins Ziel gebracht werden. Alle Guides haben damit in diesem Jahr auf ihren eigenen sportlichen Anspruch zu Gunsten der ganzen Gruppe verzichtet. Vielmehr haben sie stattdessen versucht die Gruppe immer wieder zusammen zu halten, für konstantes und kräfteschonendes Tempo fürs ganze Team gesorgt und immer wieder schwächeren Teilnehmern „das Hinterrad angeboten„. Eine Aufgabe die letztlich gelang und sehr viel Zuspruch, verbunden mit viel Dank an die Guides, erhielt.

20190524 Fav Guides DankFacebook klein

 

Erinnern wir uns an eine weitere „verrückte“ Herausforderung, über welche wir an dieser Stelle schon berichteten. Da war ja noch die Challenge 17 motivierte (Vor-) Abiturienten der Niels-Stensen-Schule in Schwerin erstmals und möglichst geschlossen die MSR finishen zu lassen. Eine Herausforderung in die sowohl der Lehrer als auch seine engagierten Schützlinge in den Monaten zuvor bereits viel Schweiß und Tränen gesteckt hatten. Trotzdem bestanden bei uns Guides nach den letzten gemeinsamen Trainingsausfahrten (immerhin noch zwei Mal mehr als 150 km allein im Mai) erhebliche Zweifel ob wir gemeinsam nicht doch zu positiv – um den Begriff blauäugig zu vermeiden - gedacht hatten.

Gemeinsames Treffen zum Start noch weit vor 05:00 Uhr morgens im Kulturpark. Letzte Taktikbesprechungen, Hinweise zu sehr kurzen Stopps in den Depots um Auskühlung an dem doch recht frischen Wochenende zu vermeiden und hoch motivierte Jugendliche, welche den besorgten Daheimgebliebenen versprochen hatten per Live-Standort immer wieder über den aktuellen Standort und damit Fortgang zu berichten.

Aber was die Jugendlichen dann ablieferten war einfach erstaunlich und absolut bemerkenswert.

Auch Dank der Beharrlichkeit von Paul Zehe und den Guides, welche die Schüler immer wieder motivierten und an sie glaubten und unterstützten, haben diese am 25.05.2019, einem ab jetzt historischem Datum für ihre Schule, als erste gemeinsam die MSR 300 erfolgreich absolviert. Letztlich musste nur Technikausfällen und kleineren Zwischenfällen, welche jedoch die Aufmerksamkeit aller erhöhten, Tribut gezollt werden.

Ein Erfolg mit ganz sicher vielen kleinen Episoden von denen sie sicher noch die nächsten Jahre berichten und zehren können. Von langen Trainingsausfahrten Einzelner an noch recht kühlem Morgen in kurzem Trikot, welchen Mitschüler auf besorgte Nachfrage von uns wie folgt kommentierten: „Das ist unser Austauschüler; der kommt aus Alaska. Der friert nicht“ (Anm.: wir haben ihn dann doch zu einer zweiten Schicht Sportfaser motiviert bekommen). Bis zu Mitfahrern, die buchstäblich mit den letzten Reserven ins Ziel rollten und nach dem verdienten „Siegerfoto“ erstmal vom medizinischen Dienst „aufgepäppelt“ werden mussten bis der Kreislauf wieder stabil genug zum gemeinsamen Weiterfeiern war.

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Aber nicht nur auf den 300 km waren wir mit unseren AOK Radsportlern präsent. Einen ganz starken Auftritt hatte auch unser Frauenteam, welches auf der Strecke bis ins Ziel sehr präsent war. Nicht ohne Stolz erklärte auch unser BSG-Mitglied und designierter Vorstand unserer AOK Nordost, Frau Daniela Teichert: Wir leben Gesundheit und reden nicht nur darüber. Eine Einstellung die auch bei den Partnern, Teilnehmern und Besuchern ankommt und für uns Programm ist.

Immer mehr Frauen konnten sich in den letzten Jahren für die 90km lange Frauenrunde begeistern. Denn hier zählt das Erlebnis und nicht das Ergebnis. Die AOK war mit ca. 15 Mitstreiterinnen zahlreich vertreten. Dieses Jahr ist die Tour gefühlt wie im Fluge vergangen, berichteten die Frauen. Und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Es ist uns diesmal mehr gelungen als Gruppe wahrgenommen zu werden. Die AOK fiel auch gerade durch die Frauen positiv auf. Mit dazu beigetragen hat sicherlich die sichtbare Freude an der Tour und die gute Stimmung, die mitgeführte musikalische Umrahmung (Bluetooth-Lautsprecher im Fahrradkorb und entsprechende Power-Playlists) und natürlich unser Outfit, welches einen hohen Wiedererkennungswert hatte. Die gemeinsame Zieleinfahrt war ein gelungener Abschluss dieser wundervollen Tour. Auch Frau Teichert hat allen widergespiegelt, dass sie sich gut im Team aufgehoben fühlte und sich bereits auf das nächste Jahr freut.

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Ein Dank geht auch von den Damen noch mal speziell an alle Organisatoren dieses Events, welche dieses Erlebnis erst möglich machten.

Ein Dank dem sich alle Teilnehmer, alle Gruppen, nur zu gern anschließen. Und damit heißt es am Ende wieder:


See you (again) next year!

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