Hauptstadtfussball beim BPT... und bei HANSA Rostock gings ebenfalls rund

 

Nach einem Platz im Mittelfeld beim letzten AOK Bundespokalturnier im hessischen Grünberg vor fast genau einem Jahr ist das Team MV dieses Jahr wieder hochmotiviert in das diesjährige Turnier im Berliner Olympiapark gestartet.

Die Kollegen aus Berlin haben wieder mal alles professionell vorbereitet und es fanden sich bundesligareife Rasen- und Platzbedingungen vor. Auch die kurze Anreise trug bei dem solide aufgestellten 15-Mann-Kader aus MV zu einer gewissen Frische und Spiellust bei.

Die erste Partie ging gegen die Mannen der AOK Nordwest aus Dortmund und Kiel, welche vorab schwer einzuschätzen waren. Nach einem kurzen Abtasten konnten wir die ersten Torchancen verzeichnen. Das Runde wollte allerdings auf beiden Seiten nicht ins Eckige, was wiederrum auch für eine gute Leistung der Abwehr spricht. So ging das erste Spiel 0:0 aus.

Im zweiten Spiel traten unsere MV´er Jungs gegen die üblicherweise starken und letztes Jahr zweitplatzierten Hessen an. Der Angriff spielte sich langsam warm und es konnten sogar einige kleine Möglichkeiten verzeichnet werden. Das gesamte Zusammenspiel wurde immer harmonischer. Trotzdem netzten die starken Hessen zum 1:0 ein und dabei blieb es dann auch.

Nach einer längeren Pause wurde die Partie gegen die Jungs vom IT-Dienstleister IST-Care angepfiffen. Wir spielten frech und angriffslustig nach vorne auf und konnten schnell mit einem schicken Kombinationsspiel das 1:0 durch unseren Azubi Paul Gillmann erzielen. Das Spiel lief so weiter und die ITS-Care konnte sich nicht wirklich von einem stark agierenden Team MV befreien. Schließlich kam es über einen langen Ball zum 2:0 durch unseren Neubrandenburger Außendienstler Matthias Wudke.

Im Abschlussspiel stand uns der Lokalmatador und Favorit Berlin gegenüber. Die Sonne knallte bereits heftig auf den Platz und sorgte bei beiden Teams für entsprechende Kräfteverluste. Die erste Halbzeit konnte das Team MV ein konstantes 0:0 halten. In der zweiten Halbzeit schwanden deren die Kräfte allerdings zu stark und die Berliner spielten ihre Professionalität aus. So kam es zu drei Treffern innerhalb kurzer Zeit und das war auch der Endstand: 3:0 für Berlin.

Unsere Jungs aus MV konnten damit einen soliden dritten Platz erlangen, der auf der Abendveranstaltung bei einem kühlen Radler und leckeren Grillspeisen ausgiebig gewürdigt und zelebriert wurde.

 

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...Nicht einmal 24 Stunden später und 250 km weiter nördlich war die „Kunst am Ball“ à  la Team MV wiederum gefordert: bei ähnlichen äußeren Bedingungen traten die Kicker auf dem immergrünen Kult-Rasen des Ostseestadions im Herzen Rostocks zum 17. Sponsoren-Cup des F.C. Hansa an.

In Gruppe D standen Duelle u.a. mit der Vertretung des Gastgebers sowie gegen die Mannschaft des (wie sich zeigen sollte) späteren Turniersiegers, eines überregionalen Immobilienmaklers, auf dem Programm.

Nachdem im Auftaktspiel gegen die DEG Rostock ein in jeder Hinsicht gefälliger 3:1-Sieg (inklusive eines, die gesamte Länge des Spielfeldes überbrückenden, Torwarttores, das wohl der optisch ansprechendste Torerfolg des gesamten Tages gewesen sein dürfte) eingefahren werden konnte, ließ bereits das zweite Gruppenspiel gegen die WBS Training AG erahnen, dass das hochklassige Niveau aus der Auftaktpartie nicht die gesamte Turnierdauer überstehen würde: Bei Anpfiff stand immerhin ein - hart erkämpftes - 1:0 auf der Anzeigetafel des Ostseestadions.

Dem folgte ein sehr motiviert angegangenes Spiel gegen den Gastgeber. Hier war die Auswahl des Teams M-V zwischen der 2. und 9. Spielminute recht dominant und letztlich wohl auch spielbestimmend. Indes spielte der körperlich robust auftretende Gastgeber seine Routine aus und traf unmittelbar nach Anpfiff sowie unmittelbar vor Abpfiff zu einem insgesamt übermäßig schmeichelhaften 0:2.

Nach dieser sehr bedauerlichen Niederlage fand die Mannschaft nicht mehr zu ihrer sicheren und zielstrebigen Spielweise zurück. Zwar musste sie sich im vorletzten Gruppenspiel lediglich mit 0:1 dem späteren Turniersieger geschlagen geben, wobei dieses knappe Ergebnis letztlich zu einem guten Teil allein eine überragende Torwartleistung sowie eine gewisse Anzahl an metallener Unterstützung in Form von Pfosten und Latte zuzuführen ist. 

Mit der zweiten Niederlage im vierten Spiel war das Viertelfinale unmöglich geworden.

Bei dieser Ausgangslage nimmt es dann nicht wunder, dass mit nachlassenden Kräften auch das letzte Gruppenspiel verloren ging.

Am Ende dieses sonnigen Tages stand mit einem sonnigen Platz im Mittelfeld des 25 Mannschaften umfassenden Klassements jedoch ein sehr sonniges Fazit.

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Das Team M-V der AOK Nordost war also auch an diesem Sonntag - wie stets - mittendrin statt nur dabei.

 

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